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Fundgrube

Prominente gegen das Gendern

aktualisiert am 2.9.2022

Lebensweisheiten Bild von ndemello auf Pixabay

Prominente und bekannte Persönlichkeiten sprechen sich gegen die so genannte 'gendergerechte Sprache' aus. Eine nahe liegende Frage: Was hätte wohl der sprachgewaltige Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki, der 2013 verstorben ist, über das Gendern geätzt? Vielleicht dasselbe, was er über die Rechtschreibreform sagte. "Ein großes Unheil. Eine nationale Katastrophe."

Eine unvollständige Liste

Ingo Appelt
Kabarettist
"Hör mir auf damit, das ist doch furchtbar, das ist alles so eine akademische abgehobene Kacke!."
Stefan Aust
Journalist und Autor
"Eine moralische Überhöhung der Sprache finde ich unangenehm."
H.P. Baxxter
Sänger und Frontmann der Gruppe Scooter
"Gendern finde ich zum Kotzen!"
Bernhard Brink
Schlagersänger und Moderator
"Finde ich furchtbar. Und kann man auch sehr schlecht singen."
Henryk M. Broder
Publizist und Buchautor
"Das große I der Idiotie."
Wayne Carpendale
Schauspieler und Moderator
"Und wenn ich mich entscheide, nicht zu gendern, dann möchte ich auch nicht, dass man das FÜR mich tut. Leider gibt es gerade so einen medialen Trend, dass in (meinen) Interviews, auch in Pressemitteilungen und Moderationen ungefragt rumgegendert wird, weil es in die Firmen Policy passt."
Lisa Eckhart
Kabarettistin und Romanautorin
"Ihr trennt die Geschlechter auf eine Art, die wir eigentlich schon überwunden geglaubt haben."
Jan Fleischhauer
Journalist, Kolumnist und Autor
"Gendern funktioniert wie das Französisch am Zarenhof: Es trennt Adel und Plebs."
Hans-Martin Gauger
Linguist und Autor
"Die feministische Sprachkritik überschätzt gewaltig die bewusstseinsbildende Macht einer Sprache."
Max Goldt
Schriftsteller, Kolumnist und Musiker
"Wie lächerlich der Begriff Studierende ist, wird deutlich, wenn man ihn mit einem Partizip Präsens verbindet. Man kann nicht sagen: In der Kneipe sitzen biertrinkende Studierende. Oder nach einem Massaker an einer Universität: Die Bevölkerung beweint die sterbenden Studierenden. Niemand kann gleichzeitig sterben und studieren."
Gregor Gysi
Rechtsanwalt und Politiker
"Aber es gibt auch die, für die Doppelpunkt und Sternchen das zentrale Thema ihres Gefühlslebens sind. Das ist für mich nicht nachvollziehbar."
Dieter Hallervorden
Schauspieler, Kabarettist, Sänger und Theaterleiter
"Die deutsche Sprache als Kulturgut gehört uns allen. Keiner hat ein Recht, darin herumzupfuschen."
Waldemar "Waldi" Hartmann
Ex-Sportmoderator der ARD
"Ich halte es für ein Unding, dass Öffentlich-Rechtliche, die einen Bildungsauftrag haben, ihn so wahrnehmen, dass sie die deutsche Sprache, die Sprache von Goethe und Schiller, 'verbilden' wollen."
Elke Heidenreich
Schriftstellerin und Literaturkritikerin
"Für mich ist Gendersprache nicht fortschrittlich, sondern reaktionär."
Wolfgang Klein
Linguist
"Der Sexismus, der eigentlich bekämpft werden soll, wird mit den gendergerechten Schreibweisen erst in die Sprache eingeführt."
Heinz Rudolf Kunze
Rockpoet
"Vor vier Wochen sprach irgendein Pastor in seinem Wort zum Sonntag von ‚Jesus und seinen Jüngern und Jüngerinnen‘. Da wollte ich wieder mal aus der Kirche austreten. Die Geschichte so umzulügen, weil einem nicht gefällt, dass Jesus keine Jüngerinnen besaß, macht mich rasend."
Reiner Kunze
Schriftsteller und DDR-Dissident
"Der Sprachgenderismus ist eine aggressive Ideologie, die sich gegen die deutsche Sprachkultur und das weltliterarische Erbe richtet, das aus dieser Kultur hervorgegangen ist."
Heiner Lauterbach
Schauspieler
"Wenn ich in einer Talkshow eine Moderatorin des öffentlich-rechtlichen Fernsehens sagen höre, sie würde sich jetzt erst angesprochen fühlen, nachdem das Genderdeutsch eingeführt wurde, dann frage ich mich: Hat sie sich 40 Jahre lang nicht angesprochen gefühlt, wenn beispielsweise von Studenten die Rede war?"
Jürgen von der Lippe
TV-Moderator, Entertainer, Schauspieler und Autor
"Selbstverständlich bin ich für die gleiche Bezahlung von Mann und Frau. Aber die Sprache wird dieses Problem nicht lösen. Im Gegenteil: Die Mehrheit wendet sich ab, fühlt sich gegängelt. Auch ich fühle mich persönlich angegriffen, wenn man meine Sprache ganz bewusst und willentlich verhunzt."
Peter Maffay
Sänger und Musikproduzent
"Möchte nicht, dass Leute mir vorschreiben, wie ich mich auszudrücken habe."
Monika Maron
Schriftstellerin
"Schluss mit dem Gender-Unfug!"
Dieter Nuhr
Kabarettist, Bestsellerautor und Fotograf
"Das ist unbelegter ideologischer Krempel, der jeder Grundlage entbehrt."
Nele Pollatschek
bezeichnet sich ausdrücklich als Schriftsteller und nicht als Schriftstellerin
"Durch die sprachliche Sichtbarmachung wird Geschlecht ständig betont und herausgehoben, auch in Kontexten, in denen es gar keine Rolle spielt."
Richard David Precht
Philosoph und Buchautor
"Gendergerechte Sprache ist eine der dümmsten Ideen."
Andreas Rebers
Kabarettist und Sänger
spricht sein Publikum an mit "Liebe Brüderinnen und Brüder!"
Harald Schmidt
Schauspieler, Entertainer und TV-Moderator
"Einen Text mit Gendersternchen lese ich nicht."
Til Schweiger
Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent
"Hört mir auf mit dem Gender-Wahnsinn!"
Sahra Wagenknecht
Politikerin und Buchautorin
"Wir sollten uns an Frankreich orientieren, wo sich Regierung und Académie française klar gegen das Gendern ausgesprochen haben, und zwar mit Verweis auf die 'Klarheit und Verständlichkeit' der Sprache."

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